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    Freitag, 12 Januar 2018 13:15

    Neujahrsempfang der Bau AG

    Investitionen von rund 14,8 Millionen Euro in 2018 geplant

    Kaiserslautern, 11. Januar 2018. Der Schwerpunkt der Bau AG im Jahr 2017 lag zum einen in der Verwirklichung des Projektes „Nils - Wohnen im Quartier“ im Goetheviertel und zum anderen in der energetischen Sanierung der Wohnhäuser St.-Quentin-Ring 38 bis 42. 2018 stehen im Mittelpunkt des Handelns der Bau AG die Errichtung der drei Punkthäuser für das Projekt „Nils - Wohnen im Quartier“ im Grübentälchen. Wie auch in den vorangegangenen Jahren wird die Bau AG auch in 2018 die optische Aufwertung der Fassaden schwerpunktmäßig durchführen. In diesem Jahr wird die Bau AG rund 14,8 Millionen Euro in ihren Wohnungsbestand investieren.

    Zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang lud die Bau AG in diesem Jahr wieder ihre Geschäftspartner aus dem handwerklichen und unternehmerischen Bereich aus Kaiserslautern und Umgebung in die Geschäftsstelle in die Fischerstraße ein.
    Thomas Bauer, Vorstand der Bau AG, gab in seiner Neujahrsansprache einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse der Bau AG der letzten zwölf Monate und einen Ausblick auf die Maßnahmen der Bau AG im Jahr 2018.
    In 2017 lag ein Schwerpunkt der Arbeit der Bau AG in der Verwirklichung des innovativen Wohnprojektes „Nils - Wohnen im Quartier“ im Goetheviertel. Entstanden sind in der Goethestraße 36 und Hohlestraße 12 43 barrierearme Mietwohnungen und das Herzstück des Quartiersprojektes, das Wohncafé „Guud Stubb“. Ebenfalls ist in den Neubau ein Servicebüro integriert, das durch die Ökumenisches Gemeinschaftswerk Pfalz GmbH (kurz: ÖGW Pfalz GmbH) geführt wird. Die ÖGW Pfalz GmbH bietet sowohl den Bewohnern des Neubaus als auch den Bewohnern des Quartiers umfassende pflegerische, hauswirtschaftliche und soziale Leistung an, und das rund um die Uhr. Nach dem Rückbau der alten Gebäude und der eineinhalbjährigen Bauzeit haben die Mieter Anfang September ihre Wohnungsschlüssel erhalten und der Neubau mit dem dazugehörigen Wohncafé „Guud Stubb“ wurde mit Leben gefüllt. Davon konnte sich bei der offiziellen Einweihung im September letzten Jahres auch Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, überzeugen. Insgesamt wurde in dieses Projekt rund 7,4 Millionen Euro investiert.
    Ein weiterer Schwerpunkt lag in 2017 in der energetischen Sanierung der Wohnhäuser St.-Quentin-Ring 38 bis 42. Die Arbeiten wurden gemäß KfW-Effizienzhaus 115 ausgeführt. In der 1976 bezogenen Wohnanlage erfolgte auch die größte Einzelinvestition mit einem Bauvolumen von rund 4,1 Millionen Euro. Wie schon im Jahr 2016 in der Hegelstraße 9, wurde auch bei diesem Objekt die vorgehängte Fassade saniert. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die Fenster und Balkone erneuert und in den Treppenhäusern die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Die Eingangsbereiche wurden ebenfalls neu gestaltet und die Kellergeschosse haben einen direkten Zugang zu der Außenanlage erhalten.
    Mit dem Jahr 2017 geht auch wieder ein recht farbenfrohes Jahr zu Ende. Der Wohnblock in der Goethestraße 39 bis 43 hat einen neuen Farbanstrich erhalten. Auch wenn die Sanierungsarbeiten im Königsviertel gefühlt erst vor kurzem abgeschlossen wurden, haben die ersten Fassaden wieder einen neuen Anstrich erhalten. Begonnen wurde im Jahr 2017 mit der Wohnanlage am St.-Marien-Platz.
    Auch im Jahr 2018 wird es wieder bunt, denn die optische Aufwertung der Fassaden im Zuge der periodischen Instandhaltung wird fortgeführt. In der Denkmalschutzzone „Westliche Königstraße“ werden an den Gebäuden in der Königstraße 60 bis 66, Werderstraße 2 bis 4 und Hartmannstraße 19 der Fassadenanstrich erneuert und der Sandsteinsockel überarbeitet. An den Wohngebäuden in der Bännjerstraße 43 bis 65 und 44 bis 66 werden die Fassaden ebenfalls überarbeitet. Im Zuge dieser Maßnahme werden die Balkone vergrößert. Im oberen Bereich der Wohnanlage erhalten die Häuser in der Langenfeldstraße 2 bis 12 einen neuen Fassadenanstrich. Im Bereich Buchenlochstraße, Balbierstraße und Zollamtstraße erhält die Fassade der Wohnanlage Zollamtstraße 39 bis 49 einen neuen Anstrich. Im östlichen Stadtgebiet wird die Fassadenüberarbeitung in der Stiftswaldstraße 32 bis 34 und 44 bis 52 fortgeführt. Nachdem die ehemaligen „Franzosenwohnungen“ bereits ein neues Outfit erhalten haben, wird in dem Wohngebiet Grübentälchen die Fassade an dem Wohngebäude Am Heiligenhäuschen 8 bis 10 gestrichen. In der Mannheimer Straße 152 bis 156 wird ebenfalls die Fassade überarbeitet und diese Wohnanlage erhält zudem neue Fenster.
    In der Wohnanlage Ebertstraße 27 bis 37 und Daniel-Häberle-Straße 1 bis 7 wird in 2018 mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Im ersten Bauabschnitt werden die Fenster erneuert.
    Eine große Investition erfolgt 2018 auch in der innerstädtischen Wohnanlage Bruchstraße 12 bis 16 und Karpfenstraße 11 bis 13. Dort werden die Wohnungen an das Fernwärmenetz angeschlossen und die bisherigen Fenster durch neue Fenster ersetzt. Im Anschluss daran werden die Dächer und Haustüren erneuert, die Fassaden und Treppenhäuser überarbeitet und die obersten Geschossdecken und Kellerdecken gedämmt.
    Im Wohngebiet Betzenberg wird die Tiefgarage in der Rousseaustraße 9 bis 13 saniert. In dem Hochhaus Hegelstraße 7 wird das Treppenhaus saniert.
    Nach Möglichkeit werden zudem im gesamten Wohnungsbestand der Bau AG Wohnungen alten- und behindertenfreundlich hergerichtet, sofern sich diese im Erdgeschoss befinden oder mit einem Aufzug erreichbar sind.
    Auch das innovative Projekt „Nils - Wohnen im Quartier“ schreitet im Jahr 2018 in großen Schritten voran. Im Goetheviertel werden rund um den Neubau in der Goethestraße 36 und Hohlestraße 12 die Pflanzarbeiten der Außenanlagen fertig gestellt. Der Neubau für das Projekt, das nach dem Vorbild des Bielefelder Modells entstanden ist, wurde bereits im vergangenen Jahr mit Leben gefüllt. Hauptziel in 2018 ist, das Quartier zu beleben. Entstehen soll eine lebendige und starke Nachbarschaft, die sorgsam miteinander umgeht und voneinander profitiert.
    Die Neubauarbeiten der Punkthäuser in der Friedenstraße 61 bis 65 für das Projekt „Nils - Wohnen im Quartier“ im Grübentälchen machen sichtbare Fortschritte. Im Juni 2017 wurde mit den Bauarbeiten für das erste Punkthaus in der Friedenstraße 63 begonnen, im Dezember 2017 konnte in diesem Haus schon Richtfest gefeiert werden und im Herbst 2018 sollen die 17 barrierearmen Mietwohnungen und das Wohncafé „Guud Stubb“ bezogen werden. Mit den Bauarbeiten des zweiten Punkthauses in der Friedenstraße 65 wurde ebenfalls schon begonnen und der Baubeginn für das Haus in der Friedenstraße 61 ist im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Insgesamt werden dort über 50 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen entstehen für Singles und Familien, für Jung und Alt, für gesunde und kranke, für körperlich beeinträchtigte und nichtbehinderte Menschen. Nach der Fertigstellung wird die Bau AG in dieses Projekt in der Friedenstraße rund 11,1 Millionen Euro investiert haben.
    Die Aufwendungen für das Instandhaltungsprogramm 2018 sind mit circa 5,3 Millionen Euro, für die laufende Instandhaltung mit circa 1,6 Millionen Euro und für die Einzelmodernisierung mit circa 3,4 Millionen Euro veranschlagt. Für die Neubau- und Modernisierungstätigkeit der Bau AG im Jahr 2017 sind rund 4,5 Millionen Euro vorgesehen.
    Nach den Worten von Thomas Bauer hat sich die Bau AG - wie auch in den vergangenen Jahren - ein ehrgeiziges Programm für 2018 vorgenommen. „Mit diesen geplanten Vorhaben“, so Thomas Bauer, „stößt das Team der Bau AG aber auch an Kapazitätsgrenzen“. Ein solches Programm, mit dem Ziel Wohnanlagen aufzuwerten und zu einer attraktiven Stadtentwicklung beizutragen, lässt sich Bauer zufolge nur mit einem starken Team und mit zuverlässigen Partnern verwirklichen. Denn die Bau AG schafft nicht nur Werte für das Unternehmen, sondern auch für die Stadt und ihre Menschen.
    Für das Schaffen dieser Werte sorgen vor allem die Mitarbeiter der Bau AG, die sich mit großem Engagement allen Anforderungen stellen, so Bauer. Daher richtet Bauer seinen ganz persönlichen Dank an die Mitarbeiter der Bau AG.

    Quelle/Bild:
    Gemeinnützige Baugesellschaft Kaiserslautern AG
    Fischerstraße 25
    67655 Kaiserslautern

    Kaiserdslautern den 12.01.2018

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