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    Mittwoch, 06 Dezember 2017 15:15

    Landesweit Spitze bei Arbeitsfehlzeiten wegen Psyche

    In keinem der 36 rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte wurden 2016 mehr Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Erkrankungen gezählt als in Kaiserslautern.

    Das zeigt der Gesundheitsreport der BARMER. Oliver Hellriegel, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Kaiserslautern, sagt: „Die Beschäftigten in Kaiserslautern waren 2016 auch insgesamt häufiger krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt.“

    Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Kaiserslautern im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 19,7 (Land: 17,9) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Der Krankenstand lag in der Stadt bei 5,4 Prozent (Land: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 54 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Hellriegel. Häufigste Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten in Kaiserslautern waren psychische Störungen (5,0 Tage), Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (4,1 Tage), Atemwegserkrankungen (2,8 Tage) und Verletzungen (1,8 Tage). Der Gesundheitsreport wertet die Daten von 186.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen aus. Das sind 13,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland.

    BARMER Landesvertretung Rheinl.-Pfalz/Saarland
    Postanschrift:
    Postfach 1326
    55003 Mainz

    Kaiserslautern den 06.12.2017

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