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    Donnerstag, 07 Dezember 2017 08:24

    Schlaganfall, Parkinson, MS – wie geht es weiter?

    Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Nervenschäden, Parkinson und Epilepsie sind häufig und können in jedem Alter auftreten.

    Die meisten Betroffenen erleben die Symptome „wie aus heiterem Himmel“ und sind entsprechend verunsichert: Wie soll es jetzt weitergehen, welche Pläne und Gewohnheiten müssen verändert werden? „Dies gilt besonders für sportliche Aktivitäten, denn häufig kommen Befürchtungen auf, durch körperliche Anstrengung die Symptome oder den Verlauf der Krankheit zu verschlechtern.“, berichtet Dr. med. Ralf Landwehr. Der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie ist leitender Arzt am Rehabilitationszentrum ZANR im PRE-Park Kaiserslautern.
    Erschwerend komme hinzu, dass die Erkrankung Bewegungsmuster verändern, Koordination und Gleichgewicht verschlechtern und die allgemeine Belastbarkeit vermindert kann.
    „Glücklicherweise gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien, die die positive Wirkung von Sport auf die meisten neurologischen Erkrankungen nachweisen konnten.“, so Landwehr weiter. „Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren sind meist besonders günstig, in der Regel muss man aber auf seine Lieblingssportart nicht verzichten.“
    Wichtig sei eine genaue Absprache mit den behandelnden Ärzten und möglichst auch mit Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, damit Fehlbelastungen und Überlastungen vermieden und an die Symptome und den Verlauf angepasste Trainingspläne erstellt werden können. „Regelmäßiges Training ist dabei viel wichtiger als sportliche Höchstleistung; schon dreimal pro Woche 30 Minuten schnelles Gehen hat einen nachweisbaren gesundheitsfördernden Effekt.“
    Und noch eine gute Nachricht hat der Arzt vom ZANR: „Es ist nie zu spät um anzufangen, auch ältere Menschen profitieren gesundheitlich von angepasster sportlicher Aktivität. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig, denn durch regelmäßiges Training der Koordination sinkt auch das Demenzrisiko.“

     

    Quelle Text/Bild:
    Prof. König und Leiser Schulen GmbH für Ergotherapie (WFOT anerkannt) und Logopädie
    Timo Fledie, Öffentlichkeitsarbeit
    www.koenigleiserschulen.de
    www.facebook.com/koenigleiser

    Kaiserslautern, 05.12.2017

     

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