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    Mittwoch, 16 Mai 2018 14:30

    Michael Detjen, MdEP: Zukunftsplan für das Opel-Werk Kaiserslautern

    Der Stellenabbau beim Kaiserslauterer Opel-Werk mit aktuell noch circa 2 700 Beschäftigten ist besorgniserregend.

    Bis zum Monatsende werden 100 Mitarbeiter und bis zum Jahresende 200 weitere Mitarbeiter das Werk teils mit Abfindungen verlassen. Der französische Konzern PSA, zu dem "Opel Automobile" seit August 2017 gehört, verstößt damit gegen tariflich vereinbarte Produktionszusagen.
    „Mit der reduzierten Belegschaft sind die vertraglich vereinbarten Produktionszusagen nicht erreichbar. Produktivität und Effizienz sind Voraussetzung für den Erhalt des Opel-Werks. Doch wenn nicht mehr genügend Mitarbeiter da sind, die die Maschinen voll auslasten, dann setzt PSA die Zukunft  des Kaiserslauterer Motorenwerks aufs Spiel“, so Michael Detjen, SPD- Europaabgeordneter  aus der Pfalz.
    „Bereits die Bundeskanzlerin hat PSA-Chef Tavares an die geltenden Tarifverträge und damit verbundenen Produktionszusagen erinnert. Der Opel-Gesamtbetriebsrat ist sehr kooperationswillig und hat bei der Übernahme von PSA dem Plan zugestimmt. Doch die Kompromissbereitschaft ist jetzt aufgebraucht“, so Michael Detjen.

    „Ich unterstütze die Forderung von IG Metall und Betriebsrat nach einem sofortigen Stopp des Stellenabbaus. Die Abgänge dürfen nicht mit günstigeren Leiharbeitern ersetzt werden, sondern qualifizierte Facharbeiter müssen gewonnen werden. Um wieder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zu ermöglichen, muss PSA zusammen mit IG Metall und dem Betriebsrat einen Zukunftsplan für das Opel-Werk in Kaiserslautern erstellen“, fordert Michael Detjen, beschäftigungspolitischer Sprecher der europäischen Sozialdemokraten.







    Quelle Text/Bild:
    Michael Detjen, MdEP
    Wahlkreis: Schulstraße 5,
    67655 Kaiserslautern

    www.michaeldetjen.eu

    Kaiserslautern: 16.05.2018

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