03.04.25, Update 17 Uhr:Das Gesundheitsamt Kaiserslautern ist bei allen drei bekannten Fällen von offener Lungentuberkulose in Stadt und Landkreis aktiv in der Nachverfolgung. Testungen bei Personen im Umfeld der Betroffenen laufen.
Bei drei weiteren Kindern aus der Umgebungsumgebungsuntersuchung eines Erkrankten wurde eine stationäre Aufnahme zur weiterführenden Diagnostik vorsorglich veranlasst. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes werden auch am Freitag und am Wochenende arbeiten um notwendige Untersuchungen durchzuführen.
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02.04.25
Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Kaiserslautern ist es bis dato bei den drei schon bekannten Fällen offener Lungentuberkulose geblieben. Zwei Betroffene sind, wie schon gestern berichtet, im Gebiet der Stadt und ein Erkrankter im Landkreis.
Das Gesundheitsamt ist mit den Fällen betraut und organisiert auch die Nachverfolgung, sprich ob sich weitere Personen infiziert haben und berät diese über die Vorgehensweise. Mögliche Betroffene werden zu einer Testung aufgefordert. Das Gesundheitsamt ist im Austausch mit dem Westpfalz-Klinkum Kaiserslautern. Das Gesundheitsamt hat und wird die nächsten Tage weitere Testungen auf Tuberkulose im Umfeld der Erkrankten durchführen. Im direkt betroffenen Umfeld mit langen Kontaktzeiten wird eine Testung empfohlen. Auch heute noch führen Mitarbeiter Informationsveranstalltungen durch und beraten eventuell Betroffene und Angehörige.
Offene Tuberkulose ist eine ansteckende bakterielle Krankheit, die einer dringenden Behandlung bedarf. Die Übertragung erfolgt durch Husten über Tröpfcheninfektion. Die Krankheit kann medikamentös behandelt werden. Über das Jahr hinweg kommt es immer wieder zu Tuberkulosefällen auch im Gebiet des Gesundheitsamtes Kaiserslautern.
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite der Kreisverwaltung Kaiserslautern:
https://www.kaiserslautern-kreis.de/verwaltung/gesundheitsamt/infektionsschutz-und-hygiene/tuberkulose/
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01.04..25 Update 17 Uhr:
Im Zuständigkeitsgebiet des Gesundheitsamtes Kaiserslautern gibt es zur Zeit drei von einander unabhängige Akutfälle von offener Lungentuberkulose. Zwei Fälle sind in der Stadt und ein Fall im Landkreis Kaiserslautern. Alle drei Patienten sind in einem stabilen Zustand.
Das Gesundheitsamt Kaiserslautern ist derzeit mit der aufwendigen Nachverfolgung bei Kontaktpersonen beschäftigt. Weitere Informationen erfolgen am Mittwoch.
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13 Uhr:
Bei einem sechsjährigen Kind aus Kaiserslautern wurde durch das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern eine offene Lungentuberkulose festgestellt. Das Kind, welches sich in ärztlicher Behandlung befindet, zeigt aktuell nur leichte Symptome. Erkannt wurde die mögliche Erkrankung, nachdem das Gesundheitsamt eine sogenannte Umgebungsuntersuchung eingeleitet hatte. Umgebungsuntersuchungen werden durchgeführt, sobald ein bestätigter Fall einer Infektionskrankheit aufgetreten ist“, erklärt Kreisbeigeordneter Peter Schmidt, der auch für das Gesundheitsamt zuständig ist.
Tuberkulose ist eine schwerwiegende, ansteckende Infektionskrankheit, welche durch Bakterien verursacht wird. Tuberkulose verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion in der Luft. Häufig geschieht dies durch Husten. Bei Kindern besteht die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe, jedoch sind Kinder unter zehn Jahren aufgrund eines schwächeren Hustens in der Regel nicht so ansteckend wie Erwachsene. „Wir haben derzeit die Hoffnung, dass sich die Infektion in der Kita nicht weiter verbreitet hat“, sagt Schmidt und rät zu einem besonnen Umgang mit der Meldung.
Immer wieder gibt es vergleichbare Fälle, so dass die Umgebungsuntersuchungen laut Schmidt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu den Alltagsaufgaben gehören. Die Vielzahl der aktuellen Kontaktpersonen stellt eine besondere Herausforderung dar. Wenige Tage zuvor wurde die Erkrankung einer Jugendlichen gemeldet, welche eine weiterführende Schule besucht. Hier führt das Gesundheitsamt bereits die Umgebungsuntersuchung durch. Bislang gab es bei keiner der untersuchten Kontaktpersonen Hinweise darauf, dass diese sich infiziert haben könnten.
Das Gesundheitsamt steht im Austausch mit der Kita und der Schule. Die Eltern der betroffenen Kinder können sich mit ihren Fragen an das Gesundheitsamt wenden. Auf der Homepage des Gesundheitsamtes (www.kaiserslautern-kreis.de/verwaltung/gesundheitsamt/) finden Interessierte weitere Informationen und Links zum Thema.
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Kaiserslautern, 01.04.2025
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