Panorama

    Freitag, 18 November 2016 17:47

    Generation Z: Eigentlich ganz vernünftig

    Wie tickt die Jugend heutzutage? Was ist den 14 bis 17-Jährigen wichtig, was wünschen sie sich für ihr Leben und was macht ihnen Angst? Diesen Fragen widmet sich die aktuelle Celepedia Jugendstudie #2. Gemeinsam mit Statista hat das digitale Jugendmagazin 12.000 Jugendliche aus Deutschland im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zu ihrer Einstellung zu verschiedenen Themen befragt.

    Die Daten zeigen: Die Generation Z ist eigentlich ganz vernünftig. Sie träumen davon nach der Schule zu studieren oder eine Ausbildung zu machen und eine Familie zu gründen. Dabei steht das klassische Familienkonzept bei ihnen hoch im Kurs. 61 Prozent der Befragten sagen, sie wollen auf jeden Fall heiraten, 67 Prozent wünschen sich zwei Kinder. 86 Prozent sagen dabei aber auch, jeder solle lieben können, wen er will und dürfe dafür nicht diskriminiert werden, wie die Grafik von Statista zeigt.

    logoDestatisStatistisches Jahrbuch 2016 mit Daten unter anderem zu Gesundheit, Sport und Ernährung erschienen

    An Lungen- und Bronchialkrebs starben im Jahr 2014 insgesamt 45 000 Menschen in Deutschland. Bei Männern (29 500) war das die zweithäufigste Todesursache. Lungen- und Bronchialkrebs führte bei rund 15 500 Frauen zum Tod. "Damit ist die Zahl der an Lungen- und
    Bronchialkrebs verstorbenen Frauen in den letzten zehn Jahren um 41 % angestiegen. Hauptursache für diese Krankheiten ist das Rauchen", sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes, im Rahmen der Pressekonferenz "Wie gesund leben wir?" zur Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2016 am 27. Oktober in Berlin.

    Als eine der typischen "Zivilisationskrankheiten" gilt starkes Übergewicht (Adipositas). Knapp 16 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hatten 2013 einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr. Männer waren mit 17 % häufiger adipös als Frauen mit 14 %. Der Anteil der stark Übergewichtigen nimmt zu: Im Jahr 1999 hatte er bei Männern noch 12 % betragen, bei Frauen 11 %.

    Mittwoch, 09 November 2016 10:50

    VDE stellt Studie zur Digitalisierung 2020 vor

    Technologieverband befragt Insider zu Deutschlands Position im IoT-Innovationswettlauf. Insider mahnen schnelles Tempo und „kalifornischen Geist“ an.

    Die „Digitale Transformation“ markiert einen disruptiven Technologiesprung und radikalen Strukturwandel der Volkswirtschaften: Bestehende Wertschöpfungsketten werden gesprengt, traditionell erfolgreiche Geschäftsmodelle und Marktpositionen stehen auf dem Prüfstand, neue Denkweisen und Geschäftsmodelle erobern die Zukunftsmärkte. Der Nutzen der digitalen Vernetzung zeigt sich auf vielen Feldern – von Industrie 4.0 über Energie und Mobilität bis zu Gesundheit und Wohnen. Themen, die der VDE-Kongress 2016 „Internet der Dinge“ am 7. und 8. November 2016 in Mannheim ins Visier nimmt. Doch was treibt das „Internet of Things“ (IoT) eigentlich an? Und was muss der Standort Deutschland und Europa tun, um davon zu profitieren? Dazu hat der VDE hochkarätige Referenten seines Digitalisierungsgipfels befragt.

    Das Ergebnis in Kürze: Konnektivitäts- und Kommunikationstechnologien sowie Embedded Systems und Cyber-Physical-Systems sind die wichtigsten Basistechnologien und Innovationstreiber für das IoT. Das mit Abstand wichtigste Anwendungsfeld heißt Industrie 4.0. Und die größten Innovationshemmnisse liegen bei Problemen der IT-Sicherheit sowie beim Festhalten an etablierten Technologien und Geschäftsmodellen. Zur Stärkung der deutschen IoT-Position fordern die Experten die schnelle und flächendeckende Einführung der 5G-Infrastruktur, „IT-Security first“ und eine Charme-Offensive für die Elektro- und IT-Ausbildung. Darüber hinaus gilt es, Start-ups und Kooperationen zu fördern und dabei verstärkt auf unkonventionelle und innovative Lösungen zu setzen. Auch für Europa brechen die Experten eine Lanze: Ein homogener europäischer Markt ist im Wettbewerb mit den ökonomischen Schwergewichten aus Amerika und Asien unverzichtbar für internationale Markterfolge.

    asb logo rgb2017 wird das Pflegestärkungsgesetz II umgesetzt. Die Pflegereform bringt viele Änderungen mit sich. Die Pflegeexperten des ASB-Bundesverbandes geben Pflegebedürftigen und Angehörigen Tipps, was zu beachten ist.

    greenpeaceAm Vortag der womöglich entscheidenden Kabinettssitzung zum Klimaschutzplan 2050 demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute für einen ambitionierten Beschluss.

    Mittwoch, 09 November 2016 09:33

    Geburtshilfe an Kliniken ist in Gefahr

    Hebammenverband fordert Ende der Sparpolitik an Kliniken

    Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) beobachtet mit Besorgnis eine Zunahme der Schließung von Kreißsälen in Deutschland. Allein in den vergangenen vier Wochen haben Kliniken in Niebüll, Schmalkalden und Neuendettelsau die Geburtshilfe aufgegeben. Bereits seit Jahren geht die Anzahl der Kreißsäle massiv zurück: Gab es 1991 noch 1186 Krankenhäuser mit Geburtshilfe, waren es 2014 nur noch 725. Dies bedeutet einen Rückgang um rund 40 Prozent.

    Der Hebammenverband fordert eine wohnortnahe und flächendeckende Geburtshilfe, damit jede Frau und Familie gut versorgt ist. In Deutschland gibt es jedoch nach Einschätzung des DHV keine angemessene Planung der geburtshilflichen Versorgung für die kommenden Jahre. Der Hebammenverband fordert ein Ende der Sparpolitik in der Geburtshilfe an Kliniken, da diese auf Kosten der Beschäftigten und der Sicherheit von Müttern und Kindern geht.

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